 Nach jetzt schon 2 gewonnenen Rennen hatte ich mir viel für dieses Rennen vorgenommen. Die Maßgabe war ein Podestplatz. Nachdem der Start pünktlich kurz nach 13 Uhr erfolgte setzte sich das Feld in Bewegung. Ich versuchte so schnell wie möglich nach vorne zu kommen um der Sturzgefahr aus dem Weg zu gehen. Gleich auf dem ersten Streckenabschnitt gab es rasende Abfahrten. Mit maximal 100,6 km/h lt. meinem Tacho ging es die Rennstrecke entlang. Dann folgte das erste mal der 4,5 km lange Anstieg zur Hohen Acht hinauf. Das Feld zerteilte sich schon hier schnell. Aber leider rollte alles wieder auf den folgenden Kilometern zusammen. Nach 3 Runden voller Konzentration im Feld konnte ich endlich Gas geben und fuhr auf der Zielgeraden davon. Ein anderer Fahrer hat sich ebenfalls gelöst und so fuhren wir zu zweit die nächsten km. Später lösten sich auch Jörn Reuss (Corratec Cyclepower), Teamkollege Michi und ein Holländer.  Schon bald fuhren wir zu 5. und so nahmen zum 4. Mal den Anstieg in Angriff. Oben angekommen lernte ich endgültig die eigens vom Team eingerichtete Verpflegungsstation zu schätzen. Die Auswahl an Getränken war riesig und so hatte man jede Runde eine andere Wundertüte in der Trinkflasche. Später verloren wir dann unseren 5. Mitfahrer am Berg und fuhren den Rest zu 4. weiter. Es ging auf in die letzte Runde. Jetzt war taktieren angesagt. Da ich leider in der letzten Runde mit leichten Krämpfen zu kämpfen hatte (das erste mal in dieser Saison!) war an einen vorzeitigen Antritt nicht zu denken. Ca. 5 km vor dem Ziel zog Jörn Reuss an und ich ging mit. Michi fuhr hinter dem Holländer her und wartete ab wie er reagiert. Wir kamen weg. Das Ziel und der Sieg war zum greifen nah. Vor dem Ziel noch ein kleiner Anstieg und die lange Zielgerade. Alles oder nichts und so kurbelte ich wie gewohnt im Elefantenstil an Jörn Reuss vorbei, kam weg und gab alles bis zum Ziel. Trikot zu, Arme hoch und es war geschafft. Nach dem Sieg beim Dresdner Race Day ein noch größerer Erfolg! Michi fuhr ein ebenfalls super Rennen und kam als 4. knapp hinter dem Holländer ins Ziel. Der Vorsprung auf die nächsten Betrug gut 2:30 Minuten. Nico kam als guter 17. Ins Ziel. Die Teamwertung sicherten wir uns ebenfalls. |